Er hob das Tablett mit dem kleinen Wesen in den Vordergrund, darauf saß ein kleiner, blasser Zwerg im Schneidersitz, der mit seinem Zeigefinger auf das Loch in der Kuppel deutete. Ich wich erschrocken zurück, der Bär hielt mir das Tablett mit dem Zwerg immer näher vor die Nase. »Das wird verdammt teuer, das kann ich dir versichern, meine Kleine«, fauchte der hässliche Zwerg, »das gibt wirklich Ärger!« Es gab einen Schlag, der Zwerg sprang in den Stand vor Schreck. Der Gigant mit dem Spiegelvisier neben mir hatte mit seiner Faust, die in einem überdimensionalen, grauen Handschuh verborgen war, auf den Tisch geschlagen. Die Hand schnellte zu dem Visier und riss es nach oben. Anna Primov verbarg sich dahinter. Sie sagte irgendetwas zu dem Zwerg, es waren fürchterliche Zischlaute, die ich nicht verstand. Der Zwerg verbeugte sich darauf hektisch und schon setzte sich der riesige Bär in Bewegung. Ein markerschütterndes Brummen erklang, es stammte von den Lavamassen. Überall an der Glaskuppel waren riesige Displays befestigt, auf denen in Laufschrift die Nachricht: »Seine Ankunft steht bevor … Fotoapparate vorbereiten« zu lesen stand. An den benachbarten Tischen erhoben sich hektisch Menschen und begaben sich zum Randbereich der Kuppel. Es brummte nochmals ohrenbetäubend. Alles begann zu vibrieren. Der Ritter der unendlichen Leere erhob sich unmittelbar vor unserem Tisch aus der Lavamasse. Eine große Gruppe von Touristen, die sich auf der gegenüberliegenden Seite der Kuppel ungünstig platziert hatten, stürmte nun in die Richtung unseres Tisches. An der Rüstung des Ritters der unendlichen Leere lief noch Lavamasse herab, er verharrte in gekrümmter Position und hielt sich mit einer Hand die Bauchgegend. Ein unheimliches Stimmgewirr ertönte in der Kuppel, welches mit einem Schlag verstummte. Ein Blitzlichtgewitter reflektierte auf der Rüstung des Blechgiganten.