Nachdem ich mir meine Tasche geschnappt hatte, lief ich über den Parkplatz auf das Gebäude zu. Auf dem Weg zum Eingang betrachtete ich den Sitzbereich des Innenraums. Eine aufwendige, kugelförmige Glaskonstruktion überdachte die Tische. Ich musste unzählige Male hier vorbeigefahren sein, nie jedoch war mir diese Kuppel aufgefallen. An der Kasse war nicht viel los, ich gab meine Bestellung auf und zahlte das Wasser, wurde allerdings an einen Tisch zum Warten verwiesen. Es hing damit zusammen, dass die Zapfanlage irgendeinen Defekt hatte. In Kürze, so versicherte mir die Kassiererin, sei das Problem behoben und meine Bestellung würde an meinen Tisch gebracht. Ich ging zuerst auf die Toilette, im Anschluss suchte ich mir einen Tisch unterhalb der Glaskuppel. Ich verstaute die Tasche unter der Sitzbank und setzte mich. Schließlich legte ich mich hin, um die Sterne zu beobachten. Die Suche nach der Milchstraße war vergeblich, dafür war es viel zu hell. Die Städte und ihre wahnwitzige Helligkeit. Den Himmel vergeblich nach Sternzeichen absuchend, dachte ich darüber nach, wie es wäre, endlich mal wieder richtig weit rauszufahren, um überhaupt ansatzweise in den erwünschten Genuss zu geraten. Ich machte den Fehler, die Augen zu schließen, um mir die Milchstraße zumindest vorzustellen. Die Spannung meiner Muskeln ließ nach und ich fühlte mich wie von einer Decke umhüllt. Ich fand mich im freien Fall wieder; es gelang mir, den Sturz zu stabilsieren. Die Arme und Beine als Steuer einsetzend, konnte ich meinen Körper waagerecht in der Luft halten. Es herrschte ein furchtbarer Gestank. Ich versuchte durch die Rauchschwaden, durch die ich stürzte, in die Tiefe zu blicken; es gelang mir kaum. Ich konnte nur eine riesige, glühende Fläche erkennen, die wie eine Lavaflut aussah und stetig in eine Richtung strömte. Von dieser Fläche ging eine enorme Wärme- und Lichtstrahlung aus, ich hielt eine Hand schützend vor mein Gesicht und schielte durch meine Finger hindurch.