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Der Ritter
der unendlichen Leere
bedroht Tracy Train

»Tracy? Kannst du mal im Internet nach Schaltungsbausätzen für das Ding schauen?«, rief mein Vater von draußen.
»Wie wäre es, wenn du selbst schaust!«, gab ich zurück.
Das Bürotelefon klingelte. Ich ging davon aus, dass meine Mutter dran war. Ich war mir nicht sicher, ob ich drangehen sollte, der Anrufbeantworter sprang an und nahm mir die Entscheidung ab. Ich schaltete das Mikrofon an, sodass der Anruf über den Lautsprecher im Hof zu hören war. Es war nicht meine Mutter. Nach der Ansage tönte ein gewisser Anthony Katel wegen einer Wohnungsauflösung aus dem Gerät. Mr Katel richtete seinen Vortrag an die Adresse meiner Mutter und erklärte ihr, dass er sich bei einem Anwalt kundig gemacht hätte und zwischen ihm und meinem Vater entgegen ihrer Behauptung in jedem Fall ein Kaufvertrag zustande gekommen wäre. Dann ergänzte er, dass mein Vater 200 Dollar angezahlt hätte und er nun gerne wüsste, auf welchem Wege er an die restlichen 1800 Dollar gelangen könnte. Er bat um Rückruf und verabschiedete sich gereizt. Mein Vater reagierte nicht. Er nahm den Kopf nicht aus diesem Kasten raus. Eigentlich wollte ich sofort los zum Wohnwagen, doch ich fiel in den Bürostuhl und beobachtete ihn durch das Bürofenster. Mir fiel das erste Mal auf, dass er mittlerweile wesentlich älter aussah. Früher wurden er und meine Mutter altersmässig gleich eingeschätzt, aber inzwischen sah man die neun Jahre Unterschied deutlich.

Als ich bei meinem Feldlager angekommen war, fühlte ich mich komisch, ich war in Gedanken noch bei meinen Eltern. Ich drehte mich nochmal um und betrachtete das Objekt meiner Belagerung, von hier oben hatte ich eine hervorragende Sicht auf das gesamte Grundstück.

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