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Der Ritter
der unendlichen Leere
bedroht Tracy Train

Diese Stimme auf dem Kopfhörer verschlug mir den Atem. Sie war voller Wärme und auf Anhieb einnehmend. Ich setzte das Fernglas wieder an und machte zunächst meine Eltern ausfindig: Verdutzt blickten sie mit zusammengekniffenen, von der Sonne geblendeten Augen hoch in Richtung Westen. Die Frau mit der geheimnisvollen Stimme war für mich durch das Haus perspektivisch verdeckt. Sie musste oben auf der Anhöhe vor dem kleinen Tor am Parkplatz stehen. Ich war ziemlich erstaunt angesichts einer Person, die sich derart unbeirrt und gewandt in einen Ehekonflikt eingemischt hatte. Selbst meiner Mutter, die normalerweise jeden, der Ähnliches gewagt, zuverlässig zum Teufel gejagt hätte, war die Überraschung anzusehen. Die Frau da oben musste tatsächlich in einer wichtigen Angelegenheit hier sein.
»Ich komme gleich zu Ihnen, einen kleinen Moment, bitte«, rief mein Vater gutgelaunt, er freute sich wie ein Kind über den komischen Kasten.
»Dankeschön, Mr Train, ich warte so lange hier oben«, hörte ich die Stimme sagen.
Meine Mutter war ihrer Verblüffung entkommen. Mein Vater konnte das Ding gerade noch auf den Boden ablegen. Sie packte ihn am Ärmel und führte ihn ins Haus ab. Ich nahm vorsorglich den Kopfhörer ab, denn wie ich geahnt hatte: Meine Mutter schlug die Tür des Hauseingangs zu. Eine lautstarke Diskussion drang aus dem Inneren des Hauses. Sie war auch sehr gut ohne das Richtmikrofon zu hören. Ich stand auf und lief wie durch eine Eingebung gesteuert los, ich war noch barfuß. Ich wollte das kleine Tor oben an der Straße erreichen. Ich lief die direkte Strecke, also diagonal an der Steigung des Damms entlang auf das kleine Tor zu, anstatt den Weg zum Haushof und von dort aus die Betontreppe hinauf zu wählen.

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