Es bildete sich eine ungeheuerliche Welle, die in unsere Richtung wanderte. Niemand in den Booten schrie noch oder redete. Alle begannen sich mit strengen Gesichtern tiefer in die Boote zu kauern und versuchten, sich mit den Händen am Boot festzuhalten. Die Welle bildete eine riesige Front. Sie begann sich unheilvoll vor unseren Booten aufzutürmen und schob sich immer näher auf uns zu. Ich begann ebenfalls damit, mich am Boot festzukrallen. Ich ging in die Hocke und umschloss mit den Armen ein Sitzbrett. Die gigantische Woge kam immer näher. Meine Hände umklammerten das Sitzbrett wie Schraubzwingen, der Puls stieg mir in die Ohren. Plötzlich ließ ein grelles Licht vom seitlichen Ufer her das Wasser aufleuchten, ich riss den Blick herum zu dem Ursprung des Lichtblitzes. Es stammte aus der mächtigen Sofortbildkamera. Ich sah gerade noch, wie das Blitzlicht in dem Kameragehäuse erlosch. Alles verlangsamte sich, ein lautes Rauschen drang in mein Ohr. Etwas stieß an meinen Kopf, mir wurde schwarz vor Augen. Als ich zu mir kam, war ich alleine. Die Boote lagen überall am Ufer verstreut, doch kein einziger Mensch schien in der Nähe zu sein. Ich entdeckte den Ritter der unendlichen Leere. Er war bis zur Hüfte im Wasser versunken und watete weiter in das Meer. Offensichtlich war er unterwegs zu seinem Haupt, das wie eine Boje auf dem Meer hüpfte. Während ich mich aufrichtete, entdeckte ich das riesige Sofortbild, das er fotografiert hatte. Es stand aufrecht an der gigantischen Kamera angelehnt, die er am Strand zurückgelassen hatte. Die Vorderseite des Fotos deutete zum Meer hin, sodass ich es nicht erkennen konnte. Ich wurde ziemlich wütend. Ich war so genervt, weil ich unbedingt das Bild sehen wollte, aus meiner Perspektive jedoch war das völlig unmöglich.